Benefiz mit Alpenweltmusik (leider schon ausverkauft!)

Herbert Pixner Projekt

Benefiz mit Alpenweltmusik

 

Herbert-Pixner-Projekt gastiert im Juli 2016 im Residenzhof zugunsten Ecuador-Verein

 

Die vier Musiker kommen zwar aus Tirol – aber ihre Konzerte in Landshut sind Heimspiele. Da braucht es keine Werbung. Die Ankündigung, im nächsten Jahr wieder zu kommen, reicht vollkommen aus. Jedes Jahr sind es mehr Fans. Das verwundert keineswegs. Ihre Musik dringt einem in jede Pore. Wie eine Riesenwelle nimmt sie das Publikum mit und schaukelt es sanft oder wirbelt es wild herum. Und dann noch ein lauer Abend im Residenzhof ... – Aber der Reihe nach:

 

Das Herbert-Pixner-Projekt besteht aus seinem Namengeber, einem Meister der steirischen Ziehharmonika. Außerdem sind Klarinette, Trompete, Flügelhorn und Saxophon in seiner Nähe, Instrumente, die er ebenfalls im Wortsinne beherrscht. An seiner Seite der Bozener Manuel Randi, Meister der Gitarre. An den Außenseiten, nicht weniger virtuos, Pixners Schwester Heidi an der Harfe und Bassist Werner Unterlercher. Ihre Stilrichtung ist die Eroberung dessen, was der musikalische Globus Interessantes bietet. Ihre Grundlage ist aber die echte Volksmusik. Heraus kommt eine Weltmusik, die sich mal am Jazz, Blues, mal an Latin anlehnt. Insofern wird viel experimentiert und improvisiert. Vom jagenden Galopp bis zur feinsinnigen Rockballade pflegen die Musiker einen mitreißenden Stil. Sie sprühen vor Lebens- und Spielfreude und reizen sämtliche Akzente radikal aus. Radikal ist hier im Wortsinn gemeint: Sie gehen jeder Emotion an die Wurzel und arbeiten sie so präzise heraus, dass man sie in ihrer reinsten Form erleben kann. So schnauft man bei den flotten Stücken automatisch schneller, gerät fast außer Atem. Bei einer Ballade oder einem Harfensolo hingegen wagt man kaum Luft zu holen, um die feine Stimmung nur ja nicht zu stören. Und man sieht und hört ihre Freude, miteinander zu spielen, sich die Bälle zuzuwerfen und aufzunehmen. Diese Freude ist es, die ihr Publikum so fasziniert.

 

Ein weiterer Aspekt trägt ebenfalls zur lustvollen Stimmung des Abends bei: Die Konzerte sind Benefiz-Veranstaltungen zugunsten des Ecuador-Vereins. Die armen Straßenkinder Ecuadors werden von den Eintrittsgeldern profitieren. Pixner, der sich vor Ort selbst kundig machte, drückte sich einmal so aus: „Selbst wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, es ist wenigstens einer. Und – vielleicht kommt ein Häusel für die Kinder heraus.“ Gemeint ist eine Unterstützung des bekannten Häuser-Projekts. In diesem Sinne engagiert er sich hier zum sechsten bzw. siebten Mal mit seinen Musikern. Damit legt jeder Zuhörer sein Eintrittsgeld gleich im doppelten Sinn bestens an. Für eine gute Tat und gleichzeitig ein Wahnsinns-Erlebnis. Das Herbert-Pixner-Projekt gastiert am 7.Juli 2016 im Residenzhof. Bei schlechtem Wetter wird das Konzert zum gleichen Zeitpunkt in den Rathaus-Prunksaal verlegt. (hw) Kartenvorverkauf der Landshuter Zeitung

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