21. Wohltätigkeitsball des Vereins

Eine Ballnacht vom Feinsten

 

Positive Bilanz des 21. Benefizballs zugunsten der Straßenkinder Ecuadors

 

Wer meint, zu helfen sei einfach, irrt sich. Denn mit dem Griff ins Portemonnaie allein ist es nicht getan. Der Verein „Ecuador – Licht + Schatten“, der sich seit 21 Jahren um arme Kinder kümmert, setzt nämlich auf Kontinuität. Und, wie die Vorsitzende Sissi Pöschl in ihrer Begrüßungsrede betonte, dazu sind um die 60.000 $ im Vierteljahr nötig. Damit werden drei Projekte gestemmt: Ein Kindergarten in Quito, die Hausaufgabenbetreuung in Chillogallo und das Häuserprogramm in Guayaquil. So sind bis jetzt 224 Steinhäuser gebaut worden, die den Bewohnern Sicherheit und Geborgenheit in einem der ärmsten und gefährlichstenViertel Ecuadors vermitteln. Sissi Pöschl bedankte sich für alle Spenden und besonders für deren Zuverlässigkeit. Dazu zählt auch das Zustandekommen des traditionellen Wohltätigkeitsballs selbst, der wieder im Bernlochner Saal stattfinden konnte, die wunderschöne Ausstattung samt Schleierkrauthimmel sowie das Tombola-Team, das 1000 Preise gesammelt, verpackt und dekoriert hatte.

 

Die Gäste der restlos ausverkauften Veranstaltung verfolgten die Rede sehr interessiert. Jedem war bewusst, dass der Abend ein wichtiger Baustein für die Finanzierung der Projekte in Ecuador ist. Mit großem Beifall schloss man sich dem Dank an alle Organisatoren, Spender und Helfer an. Und dann war ein schnelles Umschalten zu dem vergnüglichen Teil angesagt, der in manche Superlative münden sollte.

 

Für die lange Tanznacht war zunächst eine Stärkung in Form eines reichhaltigen Buffets angesagt, für welches der Partyservice Gabler sehr gelobt wurde. Die musikalische Begleitung seitens des Tanzorchesters Werner Bernklau wurde sogleich für die ersten Tänze genutzt. Diese Eile war nicht unberechtigt, denn für ausführlichere Tanzfiguren war später nur mehr in den Gängen Platz. Das Parkett war brechend voll, denn die Musik heizte zunehmend ein. Auffällig viele junge Leute führten ihre stilvolle Garderobe vor. Auch sah man etliche gekonnte Tanzbewegungen, für die eigens vorher ein Auffrischungs-Tanzkurs besucht worden war. In der Verschnaufpause zeigten die „Showfunken“ aus Taufkirchen ihr Können. Weitere Attraktionen stellten die hoch frequentierte Bar sowie die besonders weiblicherseits herbei gesehnte „Dessert-Überraschung“ dar, wo federführend die Familie Wenninger mit vielen süßen Kalorien aufwartete. Nach der traditionellen Francaise unter Leitung von Tanzmeister Florian Erhart sowie der „Morgengrauenstärkung“ hatte man die Grundlage für eine rundum rauschende Ballnacht bis in den frühen Morgen hinein. (hw) 20260

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