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Die verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie in Ecuador

In den letzten Tagen haben wir mit unseren Padres vor Ort in Ecuador telefoniert. Es war ihnen ein großes Anliegen, uns mitzuteilen, wie sie von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Die Presse berichtet bereits viel darüber, wie stark Südamerika und seine Länder bzw. die Bevölkerung unter der Pandemie leiden – nun haben dies auch die Padres bestätigt: die Menschen in Ecuador befinden sich in einer schweren Krise. Demnach sind sowohl staatliche als auch private Krankenhäuser überlastet und die Menschen warten vor den Krankenhäusern. Laut unseren Padres sterben pro Tag 100 Menschen und viele dieser Menschen haben nicht einmal die Chance auf eine Behandlung im Krankenhaus, zumal die Medikamente knapp und sehr teuer sind. Bisher sind nicht einmal 1% der ecuadorianischen Bevölkerung geimpft. Für unsere Einrichtungen in Calderon und Chillogallo können wir nur hoffen, dass bald zumindest die Lehrer und KindergärtnerInnen geimpft werden können.

Um die Corona-Zahlen in den Griff zu bekommen, ist es bis Mitte Mai untersagt, am Wochenende das Haus zu verlassen und unter der Woche herrscht eine Ausgangssperre von 20 – 5 Uhr. Mit das größte Problem liegt laut unseren Padres an der mangelhaften Versorgung mit Lebensmitteln. Die meisten Familien hungern und können sich nicht einmal Grundnahrungsmittel leisten oder sich diese beschaffen.

Es war uns ein großes Anliegen, dass wir Sie hier im Rahmen unserer Website über die aussichtlose Situation in Ecuador informieren. Wir versuchen, weiterhin monatlich Geld nach Ecuador zu überweisen – für Lebensmittel und Medikamente. Seit Monaten sind wir bemüht, mehrmals pro Monat Geld zu schicken, damit unsere Padres Grundnahrungsmittel und Medikamente an die armen Familien und deren Kinder zu verteilen.